Meier Dominik A “Maschinenengel”

Eigentlich ist dies nicht unbedingt mein Genre, aber vom ersten Teil der Reihe “Tumor” war ich total begeistert und so war es auch mit diesem Buch. 


Rha ist Squadleader. Er und seine Truppe werden von den Ordinisten für bestimmte Aufträge eingeteilt. Oft sollen sie Manifestationen ausschalten. Wesen, die keine richtige Menschen sind. Bei einem solchen Einsatz treffen Rha und Ira auf Vicci, die wir schon aus Teil eins kennen. Nach einem Gespräch lässt Rha sie jedoch entkommen. 

Ira wünscht sich noch einen gemeinsamen Einsatz mit dem Team, bevor sie zu einer Wächterin erweckt werden soll. Dieser Einsatz führt die Mannschaft in einen Ableger des zerstörten Instituts. Sie sollen es einnehmen und zerstören. Schnell stellen sie fest, dass dies ein Höllenkommando ist. Wie sollen sie das nur schaffen und überleben? 

Doch dann treffen sie auch dort auf Vicci, die ihre eigenen Pläne bezüglich des Instituts hat. Sollen Rha und sein Team sie ausschalten oder sie unterstützen? 

Diese Wesen, die der Autor kreiert faszinieren mich. Selbst Rha besteht zu einem großen Teil aus Metall. Er war schon bei den Kämpfen am eigentlichen Institut und konnte nur überleben, indem eben einiges durch Metall ersetzt werden. 

Auch Vicci, die im ersten Teil im Institut verändert und neu geschaffen wurde, ist zum Großteil eine Maschine hat jedoch Gefühle und Verhalten, wie sie sie als Mensch hatte. Dieses Verhältnis zwischen Mensch und Maschine finde ich sehr ausgewogen, weshalb es für mich auch eine gute Geschichte ist. 

Der Wille zu überleben und nicht aufzugeben macht Rha aus. Er sucht nach einem Ausweg, auch wenn es scheint, dass es wirklich keinen mehr gibt. Ich mag Rha. 

Auch Vicci finde ich sehr sympathisch. Sie ist jemand, für den Freundschaft alles bedeutet. Für ihre Freunde würde sie ihr Leben geben. Noch mehr, wenn sie nur könnte. Für so sind Freunde ihre Familie, für die sie alles tut. 

Der Schreibstil ist sehr flüssig und hat mich von Anfang an mitgenommen. Die detaillierten Beschreibungen der Maschinen/Menschen und auch Kreaturen waren so gut, dass ich alles vor Augen hatte. Das fand ich sehr gut. 

Auch wenn dies eigentlich nicht mein Genre ist, war ich von dem Buch begeistert und freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe.  (Alex G.)

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