Rieß Sylvia Die Tränen der Sidhe"

Das Buch kam heute Morgen an und ist leider schon ausgelesen, da es nur 112 Seiten hat. Schade, dass es so schnell vorbei war, denn die Geschichte war toll. 

Artur König, dessen jüngste Tochter vor sieben Jahren sein Haus verlassen hat und seither nicht mehr aufgetaucht ist, versucht sie zu finden, nachdem er erfährt, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Bei dieser Suche sucht er Hilfe bei Graf Theodor, dem Sohn eines Geschäftspartners. 

Doch was Artur bei seinen Nachforschungen herausfindet, verwirrt ihn und gefällt ihm teilweise auch gar nicht. Kann er Flora finden? 

Ich finde dieses Buch wirklich sehr gelungen. Ein kurzer Roman, der die Angst eines todkranken Mannes zeigt. Ich kann seinen Wunsch, sich mit seiner Tochter zu versöhnen, sehr gut verstehen. Bei seinen Nachforschungen stößt er auf einige Ungereimtheiten. 

Die Autorin hat einen lebendigen Schreibstil, der es einem leicht macht, sich in Artur König hinein zu versetzen. Sie hat mich von der ersten Seite an in die Geschichte gezogen. 

Ein kurzer, aber sehr interessanter Lesegenuss. (Alex G.)

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