Doppelwelt

 
Anastasija, die sich selbst Schwalbe nennt, lebt nach dem Reaktorunglück in Tscnernobyl in der Sperrzone.

 

Sie ist krank und die Ärzte haben ihr ihren Tod vorausgesagt, doch welche Krankheit sie hat, konnte ihr niemand sagen. Seltsamerweise lebt sie länger als sie erwartet hat und erlebt einiges in der Sperrzone. 


Eines Tages wird sie von Soldaten entdeckt und soll zusammen mit Pawel, der auch festgenommen wurde, getötet werden. Doch es passiert etwas unglaubliches. Nach dem Angriff eines nicht zu bestimmenden Tieres können die beiden entkommen und landen kurze Zeit später in einer Parallelwelt. 

Diese Parallelwelt wird von den Bewohnern "Doppelwelt" genannt. Zunächst können Anastasija und Pawel dies nicht so richtig verstehen. Anastasija interessiert vor allem, wie es möglich war, in die Doppelwelt zu gelangen. 

Die beiden werden untersucht und man stellt bei ihr einen Gendefekt fest. Die Ärztin Yulia und auch andere denken, dass dieser Gendefekt ein Loch geöffnet hat. 

Und tatsächlich gelingt es wieder ein Loch zu öffnen. Doch die Gruppe landet nicht in der ursprünglichen Welt, sondern einer Zwischenwelt. Und dort sieht es sehr böse aus. Es gibt Ohotniks, die alle aufgreifen, die sie finden können und viele Menschen töten. 

Diese Zwischenwelt ist eine große Gefahr. Irgendwie muss es gelingen, sie zu zerstören. Doch das ist ein langer und beschwerlicher Kampf vor allem für Anastasija. Kann die Zwischenwelt ausgelöscht werden? 


Der Autor hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Er arbeitet sehr viel mit Gegensätzen, was alles noch deutlicher darstellt, was Anastasija erlebt. Nur ein Beispiel dafür "die laute Stille". Damit macht er auch die Gedanken Anastasijas noch viel eindringlicher. Und Anastasija denkt viel über ihr Leben, ihre Krankheit und alles nach, was gerade passiert. So kann man noch mehr in die Geschichte eintauchen. 

Am Anfang jeden Kapitels steht ein kurzer Text. Dieser Text gibt einen kleinen Einblick, worum es in dem Kapitel geht, es hat immer einen Bezug darauf, was kommt. Es ist nicht direkt mit der Handlung verbunden, sondern kann einfach eine Behauptung von Platon sein, die jedoch trotzdem zum Kapitel passt. Das fand ich sehr interessant. 

Mich hat das Buch von der ersten Seite an gefesselt, vor allem weil der Bezug zur Realität und dem Reaktorunglück besteht. Ich kann es wirklich guten Gewissens weiterempfehlen.  (Alex G.)

 “Maschinenengel” 

Eigentlich ist dies nicht unbedingt mein Genre, aber vom ersten Teil der Reihe “Tumor” war ich total begeistert und so war es auch mit diesem Buch. 


Rha ist Squadleader. Er und seine Truppe werden von den Ordinisten für bestimmte Aufträge eingeteilt. Oft sollen sie Manifestationen ausschalten. Wesen, die keine richtige Menschen sind. Bei einem solchen Einsatz treffen Rha und Ira auf Vicci, die wir schon aus Teil eins kennen. Nach einem Gespräch lässt Rha sie jedoch entkommen. 

Ira wünscht sich noch einen gemeinsamen Einsatz mit dem Team, bevor sie zu einer Wächterin erweckt werden soll. Dieser Einsatz führt die Mannschaft in einen Ableger des zerstörten Instituts. Sie sollen es einnehmen und zerstören. Schnell stellen sie fest, dass dies ein Höllenkommando ist. Wie sollen sie das nur schaffen und überleben? 

Doch dann treffen sie auch dort auf Vicci, die ihre eigenen Pläne bezüglich des Instituts hat. Sollen Rha und sein Team sie ausschalten oder sie unterstützen? 

Diese Wesen, die der Autor kreiert faszinieren mich. Selbst Rha besteht zu einem großen Teil aus Metall. Er war schon bei den Kämpfen am eigentlichen Institut und konnte nur überleben, indem eben einiges durch Metall ersetzt werden. 

Auch Vicci, die im ersten Teil im Institut verändert und neu geschaffen wurde, ist zum Großteil eine Maschine hat jedoch Gefühle und Verhalten, wie sie sie als Mensch hatte. Dieses Verhältnis zwischen Mensch und Maschine finde ich sehr ausgewogen, weshalb es für mich auch eine gute Geschichte ist. 

Der Wille zu überleben und nicht aufzugeben macht Rha aus. Er sucht nach einem Ausweg, auch wenn es scheint, dass es wirklich keinen mehr gibt. Ich mag Rha. 

Auch Vicci finde ich sehr sympathisch. Sie ist jemand, für den Freundschaft alles bedeutet. Für ihre Freunde würde sie ihr Leben geben. Noch mehr, wenn sie nur könnte. Für so sind Freunde ihre Familie, für die sie alles tut. 

Der Schreibstil ist sehr flüssig und hat mich von Anfang an mitgenommen. Die detaillierten Beschreibungen der Maschinen/Menschen und auch Kreaturen waren so gut, dass ich alles vor Augen hatte. Das fand ich sehr gut. 

Auch wenn dies eigentlich nicht mein Genre ist, war ich von dem Buch begeistert und freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe.  (Alex G.)

Tumor

 

In Russland gab es eine große Explosion in einem Forschungsinstitut. Zur Zeit der Explosion war das Personal noch in dem Institut. Es strömt Phosgengas aus, weswegen man es nur mit Schutzmaske betreten kann. Es haben sich in der Nähe des Instituts viele Menschen zusammengefunden, die aus verschiedenen Gründen in das Institut wollen. Unter ihnen ist auch Maske, dessen Frau in dem Institut gearbeitet hat. Das Institut ist in die Tiefe gebaut, doch noch ist es niemandem gelungen tiefer als bis U9 zu gelangen. 

Nachdem es einen schweren Angriff der Russen auf die Personen oberhalb des Instituts gab, beschließen Maske und diejenigen, die überlebt haben, sich alle zusammen zu schließen, um einen Weg nach unten zu finden. Doch nicht nur das Gas macht ihnen zu schaffen. Es gibt auch im erschaffene Kreaturen, die sich ihnen in den Weg stellen. Können sie es schaffen, die Etagen bis U9 wieder so zu belüften, um dort ohne Schutzmaske überleben zu können. 

Auf diese Mission begeben sich auserwählte Leute wie Maske, Ranger, Makarov, Vikki, Kiska und auch andere. Doch wird innen gelingen, die anderen zu retten? Können sie die Kreaturen, die sie töten wollen, besiegen? Wird Maske seine Frau Saskia finden? 


Ich fand die Geschichte total spannend und das von Anfang an. Ich musste immer weiter lesen. Alleine schon, weil ich wissen wollte, ob sie es schaffen. Natürlich haben es einige auch nicht geschafft. Einige wurden verändert,sie wurden selbst zum Teil zu Maschinen. 

Ich fand sehr interessant, was dem Autor alles an Kreaturen eingefallen ist. Dafür braucht es schon einiges an Fantasie. Es war immer etwas los und immer neue Kreaturen tauchten auf. 

Außerdem fand ich die Gespräche der Protagonisten untereinander interessant, in denen man die Beweggründe kennenlernte, weswegen die anderen überhaupt da waren. Jeder hat seine eigene Geschichte, die dann zum Vorschein kam. 

Den Schreibstil fand ich flüssig und mitreißend. Die Beschreibungen der Kreaturen sind so detailliert, dass man sie vor Augen hat. Das hat mir sehr gut gefallen. 

Es ist alles aus der Sicht von Maske geschrieben. Wir können auch seine Gedanken lesen. So sehen wir auch seine Zweifel, ob es der richtige Weg war, mit den anderen weiter vor zu dringen. Diese kann ich sehr gut verstehen, doch er lässt sich davon nicht aufhalten, egal was passiert. Er will seine Frau finden. 

Ich fand das Buch wirklich toll, vor allem weil es eben mal was anderes war. Ich mag SciFi eigentlich nicht, aber dieses Buch hat so viel reales Gefühl, das ich nachvollziehen konnte, dass mir die Kombination mit den Kreaturen bzw teils Mensch/teils Maschine wirklich gut gefallen hat.  (Alex G.)